Aktuelle Ausgabe

KAUFBERATUNG: Wildwasser-Kajaks

LET’S GET WILD!

Die Vielfalt auf dem Markt für Wildwasser-Boote ist riesig. Neben den verschiedenen Preisklassen unterscheiden sich die angebotenen Kajaks auch deutlich in ihren Fahreigenschaften und Einsatzgebieten. Die Auswahl des passenden Boots ist oftmals gar nicht so einfach. Christoph Vogels gibt hier Tipps für die Kaufentscheidung und einen Überblick über aktuelle Modelle.

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Text: Christoph Vogels, Bilder: Christoph Vogels, Hersteller

In dieser Marktübersicht wollen wir einen Überblick über die aktuell relevantesten Modelle geben. Neben den verschiedenen Wildwasserbootstypen werden wir auf die unterschiedlichen Paddlertypen eingehen. Auch über die verfügbaren Ausstattungsmerkmale, den Preis und die unterschiedlichen Herstellungsverfahren werden wir sprechen. In der großen Übersicht lassen sich die wichtigsten Modelle miteinander vergleichen.

Bootstypen

Bei den Wildwasserbooten lassen sich vier wesentliche Bootstypen unterscheiden: Creeker, River-Runner, Downriver-Playboat und X-Over (Crossover). Wildwasserboote grenzen sich durch das Einsatzgebiet auf der einen Seite zu Freestyle- und Spielbooten und auf der anderen Seite zu den Tourenbooten ab.

Creeker haben ihr Haupteinsatzgebiet auf für den jeweiligen Paddler schwereren Flüssen. Einsteigern und Fortgeschrittenen bieten sie viel Sicherheit und Reserven beim Ausloten der persönlichen Grenzen. Profis benötigen das große Volumen der Creeker, um die für sie in Frage kommenden Flüsse überhaupt meistern zu können.

River-Runner bilden eine große Familie innerhalb der Wildwasserboote. Sie richten sich an Paddler, die die Flüsse, auf denen sie unterwegs sind, sicher beherrschen und hier den maximalen Spaß für sich herausholen wollen. River-Runner sind in der Regel schnelle Boote, die aufgrund ihrer Kanten viel Spaß beim Kehrwasserfahren machen und sportliche Linien ermöglichen.

Ein Downriver-Playboat hat Formeigenschaften von Freestyle- und Spielbooten. Das Volumen ist noch mal niedriger als bei den River-Runnern und ermöglicht so das Unterschneiden (auf die Spitze stellen des Boots) in Kehrwasserlinien und andere Kunststücke. Außerdem machen Downriver-Playboats beim Surfen in der Welle eine gute Figur und bereiten dem Paddler viel Spaß. Teilweise werden Downriver-Playboats auch unter den River-Runnern geführt.

X-Over-Boote gibt es noch nicht allzu lange. Diese Bootsform vereint die Eigenschaften der Creeker mit Charakteristika der Tourenboote. X-Over lassen sich sowohl im leichten bis mittelschweren Wildwasser als auch auf kürzeren Touren einsetzen. Die Formen wie auch die Ausstattung sind wildwassertauglich, während die Geradeauslaufeigenschaften bei vielen Modellen bei Bedarf mit einem ausfahrbaren Skeg (Finne) verstärkt werden können.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 01/2016.

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