Aktuelle Ausgabe

Drei Gewässer rund um Demmin: Peene, Tollense und Trebel

MV-68 2Ein paar Tage auf verschiedenen Flüssen mit kaum vorhandener Strömung, und das von einem Standort aus: Dieses optimale Ziel für komfortorientierte Paddler liegt im äußersten Nordosten der Republik – die Kleinstadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern mit Peene, Tollense und Trebel. Bernhard Nentwich hat dort die Entschleunigung entdeckt.

Zugegeben, die Überschrift stimmt nicht ganz, es handelt sich hier nicht um einen Fluss, sondern deren drei. Aber das sollte Paddler nicht stören, ganz im Gegenteil. Wo sonst hat man schon die Gelegenheit, von einem Standort aus gleich drei Flüsse zu befahren? Da alle drei Flüsse nur eine sehr geringe Strömung aufweisen, kann man sie in beide Richtungen befahren und damit die Anzahl der möglichen Touren noch einmal deutlich erweitern.

Ebenfalls zugegeben: Demmin liegt nicht gerade zentral, aber für so viele Paddelmöglichkeiten und für relativ unbekannte Gewässer kann man durchaus auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen. Zumal man auf der An- oder Abreise auch die bekannteren Paddelgewässer im Nordosten der Republik, wie z.B. die Mecklenburger Seenplatte, die Feldberger Seenlandschaft oder die Gewässer rund um Berlin und Potsdam durchaus besuchen kann, auch wenn es dort natürlich bei weitem nicht so leer ist wie hier. »Demmin liegt nicht am A…. der Welt, aber man kann ihn von dort aus gut sehen«. Dieses Zitat stammt nicht von mir, sondern von einem Demminer, passt aber sehr gut und zeigt vor allem, dass es hier viel Natur gibt.

MV-68

Text/Bilder: Bernhard Nentwich 

Als Standquartier für unsere Paddeltouren auf Peene, Tollense und Trebel dient uns der Wasserwanderras platz beim Segelclub Blau-Weiß Demmin, schön zentral gelegen und trotzdem sehr ruhig (Achtung: Reservierung ist zumindest für Wohnwagen und Wohnmobile sinnvoll, aber nur telefonisch möglich, keine eigene Homepage, Kontaktdaten siehe Infobox). Wenn man, wie wir, vollständig auf das Autoumsetzen verzichten will, muss man zwar die jeweiligen Flussabschnitte doppelt paddeln, aber bekanntlich ändert die Richtung ja auch die Sichtweise – und tatsächlich, auch nach insgesamt vier Tagen empfinden wir das als absolut nicht störend. Es ist viel besser, seine Zeit im Boot statt im Auto zu verbringen. Das feste Standquartier hat für komfortorientierte Paddler durchaus seine Vorteile: Wohnwagen oder Wohnmobil sind eben bequemer als Zelt und Isomatte, und selbst wenn man mit Zelt unterwegs ist, spart man sich zumindest den ständigen Auf- und Abbau.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 05/2015.

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