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Allein auf der Soča

Ungeahnte Einsamkeit auf einem der beliebtesten Alpenflusse.

Die Soča gilt unter Wildwasser-Paddlern als einer der beliebtesten Flüsse im Alpengebiet. Während sich im Sommer ganze Scharen dort tummeln, herrscht in der kälteren Jahreszeit eine gewisse Einsamkeit. Christian Zicke hat die Ruhe im Herbst auf sich wirken lassen.

Wenn Mitte Oktober die Blatter von den Baumen wehen und in Deutschland die Tage immer kurzer und die Nachte langer werden, sehnt sich der ein oder andere Paddler noch ein letztes Mal aufs Wildwasser, bevor es endgultig auf den Winter zugeht. Doch die heimischen Eifelbache liegen noch trocken, und auf der Alpen-Nordseite ist es allmahlich zu kalt zum Paddeln. Bleibt nur ein Blick auf die Sudseite der Alpen. Doch wenn in den Flussen des Tessin und des Piemont gahnende Leere herrscht, so kann die Perle der Julischen Alpen, die Soča, einmal mehr ihre Trumpfe ausspielen.

Uberquert man dann den Predil-Pass und fahrt auf slowenischer Seite der Soča entgegen, so findet man sich im Sočatal in der Regel fast allein wieder. Die Campingplatze sind selbst in den Herbstferien nahezu leergefegt, Pensionen und Privatzimmer locken mit gunstigen Preisen, und die sommerliche Anspannung und Hektik ist aus den Gesichtern der Gastwirte gewichen. Das ganze Tal wirkt entspannt und sieht dem Ende der Kanu- und dem Anfang der Skisaison entgegen.

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Einen ausführlichen Bericht und weitere Tourenvorschläge lesen Sie in Ausgabe 06/2010 des kajak-Magazins.

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