Aktuelle Ausgabe

Die Lahn - Von Schleusen, Schlössern & schmucken Dörfern

Es gibt viel zu sehen abseits des Fahrwassers der Lahn. Historische Sehenswürdigkeiten und eine abwechslungsreiche Landschaft laden zu einer Fahrt auf dem östlichen Nebenfluss des Rheins ein. Michael Hennemann hat sich auf den Weg von Odenhausen nach Nassau gemacht.

Länge/Dauer:

135 km/5–7 Tage

Charakter:

Rundherum unproblematischer Kanuspaß auf einem charmanten Fluss mit hervorragender Infrastruktur an Verleihern, Unterkunfts- und Einkehrmöglichkeiten. Die ideale Mehrtageswandertour (nicht nur) für Anfänger und Familien mit Kindern.

Befahrungsregeln:

Bitte nutzen Sie die gekennzeichneten Ein- und Ausstiegsstellen sowie Rastplätze. Bei Hochwasser darf die Lahn nicht befahren werden.

Pegel Leun (Tel. 06473 19429)

Pegel Kalkofen (Tel. 06439 19429).

Einstieg: Festplatz in Lollar an der Straßenbrücke über die Lahn

Ausstieg: Steg hinter der Brücke in Nassau

Hindernisse: Insgesamt 22 Wehre, von denen nur eines umtragen werden muss. Ansonsten gibt es Bootsgassen, Rollenbahnen und diverse Schleusen. Bis Limburg Selbstbedienungs-Schleusen, danach bediente Schleusen (Schleusenzeiten vom 1. April bis 31. Oktober von 10 bis bis 18.30 Uhr, Mittagspause von 12 bis 12.30 Uhr).

Die Lahn entspringt im Rothaargebirge, ihr Unterlauf bildet die Grenze zwischen Westerwald und Taunus. Mal ragen steile Felsen am Ufer auf, mal säumen Wälder, Wiesen und Felder den Flusslauf. Die Bilderbuchlandschaft mit zahlreichen Wehrtürmen, Burgen, Ruinen, Klöstern und Schlössern sowie ein breites Serviceangebot für Paddler machen die Lahn zu einem der schönsten Kanuwanderflüsse in Deutschland.

Bewacht von der eindrucksvollen Silhouette der mächtigen Burg in Runkel betätigen wir uns als Schleusenmeister und sind froh, dass wir zu zweit unterwegs sind. Wir legen vor der Schleuse an, und ich steige aus dem Boot. Nachdem die Schotten des oberen Schleusentores geschlossen sind, kann das Tor geöffnet werden, und meine Begleiterin Nadja fährt mit dem zweiten Kajak im Schlepptau in die Schleusenkammer. Nun noch das obere Tor schließen und die Schotten des unteren Tores öffnen.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in Ausgabe 01/2009 des kajak-Magazins.

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