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Windpaddle – Sinvolles Zubehör zur Nutzung der Windenergie

Man sitzt im Kajak, hat den Wind im Rücken und peilt bei sommerlichen Temperaturen ein Ziel in einigen Kilometern Entfernung an. Die Sonne brennt, der Schweiß rinnt und man wünscht sich, mit möglichst wenig Kraft seinem Ziel näher zu kommen. Wer hat in solchen Situationen nicht schon mal einen Gedanken daran verschwendet, den Wind besser nutzen zu können? Vor einigen Monaten habe ich im Internet das erste Mal über das »Windpaddle« gelesen, das in Oregon/USA hergestellt und von der Firma blue and white (www.kajak.de) nach Deutschland importiert wird.

Es wird in zwei Varianten mit ca. 1 (über die ich im Folgenden berichten möchte) und mit 1,40 Meter Durchmesser angeboten. Die große Variante hat etwa 75 Prozent mehr Segelfläche, ist aber schwieriger zusammenzufalten und dürfte bei kräftigerem Wind nicht ganz einfach zu dirigieren sein.

Das Windpaddle ist eine sehr simple und gleichzeitig geniale Konstruktion. Ein biegsamer Ring, der im äußeren kreisförmigen Saum eingenäht ist, spannt das Segel aus Ripstop-Nylon auf. Weht der Wind in das Segel, ergibt sich ein halbkugelförmiges Segelprofil. Auf Augenhöhe ist ein transparentes Fenster eingenäht, das bei Nutzung des Segels eine gute Sicht nach vorn ermöglicht. Am unteren Rand sind zwei verstellbare Halteleinen mit Plastikhaken angebracht, über die das Windpaddle am Kajak befestigt wird. Als Fixpunkte können am Kajak vorhandene Fittings, Deckgummis oder die Rundumleine genutzt werden.

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Fazit

Das Windpaddle bietet auf verblüffend einfache Art und Weise die Möglichkeit, in prinzipiell nicht dafür vorgesehenen Booten die Kraft des Winds effektiv in Vortrieb umzusetzen.

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Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in Ausgabe 05/2010 des kajak-Magazins.

Weitere Infos unter www.windpaddle.com

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