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Arachthos & Co.

Wildwasser erster Klasse in Griechenland

Als einer der größten Flüsse Nordgriechenlands ist der Arachthos so wassersicher wie kein anderer Fluss in Griechenland. Dazu kommt ein zentral gelegenes Camp, um die vier paddelbaren Etappen leicht und schnell zu erreichen. Mindestens vier bis sechs weitere wassersichere Flussabschnitte, die sich für Tagesausflüge anbieten, warten auf Paddler aller Könnensstufen. Christian Zicke hat einen Revier-Tipp allererster Sahne mit vielen Insider-Infos rund um die Region und Tipps für begleitende Nichtpaddler zusammengestellt.

Die Soča in Slowenien, die Salza in Österreich, sogar Korsika steht bei vielen Wildwasser-III-Paddlern hoch im Kurs. Und obwohl sich das »Paddelparadies Griechenland« in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, ist es immer noch ein Geheimtipp.

Dass dies so ist, hat viele Gründe. Viele Paddler scheuen die lange Anfahrt. Doch sind wir mal ehrlich: Den Fährhafen von Venedig erreicht man schneller als die Soča, zum Hafen von Ancona ist es ungefähr so weit wie nach Livorno. Hinzu kommt eine entspannte Fahrt mit dem Dampfer und schon ist Griechenland in Sicht. Hat man im nordgriechischen Igoumenitsa angelegt, ist es noch eine Stunde bis zum ersten Bach. Check!

Natürlich kostet die Fähre Geld, natürlich ist man im Endeffekt länger unterwegs als an die Steirische Salza. Dafür bekommt man aber auch ein exotisches Reiseziel mit Weltklasse-Flüssen, großartiges Wetter, wenn es in Deutschland noch fies kalt ist, und das beste Essen ganz Europas. Als alternative Möglichkeit bleibt außerdem die unschlagbar günstige Anreise mit dem Flieger.

Neben der Anfahrt schreckt viele auch das Wildcampen und der Mangel an Anlaufstelle für Paddler. Denn im griechischen Bergland gibt es so gut wie keine Campingplätze. Doch auch Verfechter der warmen Dusche können jetzt aufatmen. Denn mit dem ersten Paddler-Campingplatz Griechenlands bietet das Arachthos-Kayak-Camp nun ein Standlager, von dem die besten Flüsse des Lands erreichbar sind!

Text/Bilder: Christian Zicke

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/2017.

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